{"id":3617,"date":"2024-05-13T10:41:00","date_gmt":"2024-05-13T08:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/p683120.mittwaldserver.info\/jugendliche-jugendberatung\/?p=3617"},"modified":"2025-02-11T14:25:14","modified_gmt":"2025-02-11T13:25:14","slug":"nrw-bleib-sozial-politik-zum-handeln-aufgefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.awo-rhein-oberberg.de\/jugendliche-jugendberatung\/blog\/2024\/05\/13\/nrw-bleib-sozial-politik-zum-handeln-aufgefordert\/","title":{"rendered":"\u201eNRW bleib sozial\u201c: Politik zum Handeln aufgefordert"},"content":{"rendered":"[et_pb_section admin_label=&#8220;section&#8220;]\n\t\t\t[et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220;]\n\t\t\t\t[et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220;]\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcnf Wochen lang sind die Wohlfahrtsverb\u00e4nde im Rheinisch-Bergischen Kreis gemeinsam auf die Stra\u00dfe gegangen und haben sich f\u00fcr eine ausk\u00f6mmliche Finanzierung in den sozialen Bereichen stark gemacht. Mehr als 7.500 Menschen haben dabei die Forderung nach einer ausk\u00f6mmlichen Finanzierung f\u00fcr Kita, Offene Ganztagschule, Beratungsdienste, Jugend-, Behinderten- und Eingliederungshilfe mit ihrer Unterschrift unterst\u00fctzt. Denn: Durch Personalmangel und Unterfinanzierung steht die Fortf\u00fchrung vieler Angebote der sozialen Einrichtungen auf der Kippe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit den Tr\u00e4gern der anderen Jugendzentren und Einrichtungen der Jugendhilfe hat die AWI RheinOberberg dabei unter anderem mit der AWO-Jugendwerkstatt und der AWO-Jugendberatung in der Bergsch Gladbacher Fu\u00dfg\u00e4ngerzone \u00fcber die Finanzierung dieser sozialen Arbeit informiert. Sehr viele Menschen haben aufgeschlossen und interessiert zugeh\u00f6rt und die Petition der AG Wohlfahrt unterzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit diese Forderungen nicht in Vergessenheit geraten, haben die Wohlfahrtsverb\u00e4nde im Rheinisch-Bergischen Kreis nun ein \u201eMahnmal\u201c geschaffen, das direkt am Bergisch Gladbacher Rathaus die Politikerinnen und Politiker auf kommunaler und auf Landesebene auffordert, auf viele Worte auch endlich Taten folgen zu lassen. \u201eViel geredet!\u201c, prangt hier in dicken Buchstaben auf einem Stromkasten und das ist ein direkter Vorwurf an die Menschen, die vorrangig auf der Landesebene politisch entscheidenden. Denn wie weiterzulesen ist, sind die Versprechungen nach einer ausk\u00f6mmlichen Finanzierung, die Vereinbarung rechtlicher Standards sowie die Fachkr\u00e4ftegewinnung \u201enicht mehr als Lippenbekenntnisse\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungen und Vorst\u00e4nde der Wohlfahrtsverb\u00e4nde fordern daher, dass \u201eauf die vielen Worte, endlich Taten folgen, um hochwertige und verl\u00e4ssliche soziale Arbeit f\u00fcr alle garantieren zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWenn wir jetzt nicht handeln, k\u00f6nnte es schon bald zu sp\u00e4t sein,\u201c so DRK-Kreisgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Reinhold Feistl, der in den Jahren 2023\/24 den Vorsitz der AG Freie Wohlfahrtspflege im Rheinisch-Bergischen Kreis innehat. \u201eViele Einrichtungen und Tr\u00e4ger stehen mit dem R\u00fccken zur Wand und k\u00f6nnen die steigenden Kosten bald nicht mehr aus den R\u00fccklagen finanzieren. Wenn der Haushalt f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr nicht st\u00e4rker in den Sozialbereich investiert, drohen durch den Wegfall zahlreicher sozialer Angebote gro\u00dfe gesellschaftliche und politische N\u00f6te.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Unterst\u00fctzung reicht seit Jahren nicht mehr<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland gilt der sogenannte Subsidiarit\u00e4tsgrundsatz: Er besagt, dass der Staat nur nachrangig sozialen Aufgaben \u00fcbernehmen soll. Stattdessen sollen beispielsweise Verb\u00e4nde der Wohlfahrtspflege finanziell unterst\u00fctzt werden, um gesellschaftliche Aufgaben in Tr\u00e4gerschaft zu \u00fcbernehmen \u2013 darunter etwa Kindertagesst\u00e4tten, Offene Ganztagsschulen, Sozialberatung, Behindertenhilfe, etc. Doch die staatliche Unterst\u00fctzung reicht seit vielen Jahren nicht mehr aus. Denn w\u00e4hrend die Ausgaben f\u00fcr Personal, Sachmittel und Energie erheblich gestiegen sind, wurden die Zusch\u00fcsse nur geringf\u00fcgig erh\u00f6ht. Die f\u00fcr die meisten Tr\u00e4ger verpflichtende Umsetzung der Tariferh\u00f6hungen versch\u00e4rft die Situation. Die Folge: Reduzierung von \u00d6ffnungszeiten, Schlie\u00dfung von Angeboten und drohende Insolvenzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig sichern die gemeinn\u00fctzigen Verb\u00e4nde und Tr\u00e4ger in ihrer Vielfalt die soziale Infrastruktur und die wichtigen Angebote der Daseinsvorsorge im Rheinisch-Bergischen Kreis. Allen Menschen, die Hilfen und Unterst\u00fctzung suchen, erm\u00f6glichen sie das Angebot ihrer Wahl in Anspruch nehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/p683120.mittwaldserver.info\/jugendliche-jugendberatung\/wp-content\/uploads\/sites\/81\/2025\/02\/KV_NRW-bleib-sozial_Gruppenbild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/p683120.mittwaldserver.info\/jugendliche-jugendberatung\/wp-content\/uploads\/sites\/81\/2025\/02\/KV_NRW-bleib-sozial_Gruppenbild-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3619\" srcset=\"https:\/\/p683120.mittwaldserver.info\/jugendliche-jugendberatung\/wp-content\/uploads\/sites\/81\/2025\/02\/KV_NRW-bleib-sozial_Gruppenbild-980x980.jpg 980w, https:\/\/p683120.mittwaldserver.info\/jugendliche-jugendberatung\/wp-content\/uploads\/sites\/81\/2025\/02\/KV_NRW-bleib-sozial_Gruppenbild-480x480.jpg 480w\" sizes=\"auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw\" \/><\/a><\/figure>\n[\/et_pb_text][\/et_pb_column]\n\t\t\t[\/et_pb_row]\n\t\t[\/et_pb_section]","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcnf Wochen lang sind die Wohlfahrtsverb\u00e4nde im Rheinisch-Bergischen Kreis gemeinsam auf die Stra\u00dfe gegangen und haben sich f\u00fcr eine ausk\u00f6mmliche Finanzierung in den sozialen Bereichen stark gemacht. 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