Sie haben den Menschen und seine Bedürfnisse im Blick
Viel mehr als Putzen: Die hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen der AWO-Sozialstation sind jetzt auch ausgebildete Betreuungskräfte.
„Schade, dass der Lehrgang vorbei ist. Denn er hat richtig viel Spaß gemacht“, trauert Nicole Schürmann ihrer Weiterbildung zur Betreuungskraft hinterher. Zusammen mit drei weiteren Mitarbeiterinnen der AWO-Sozialstation in Bergisch Gladbach beschäftigte sie sich bei insgesamt 160 Unterrichtsstunden unter anderem mit Kommunikation und Interaktion, Alltagsgestaltung und Biographiearbeit, Beschäftigungsmöglichkeiten und Freizeitgestaltung und erwarb Grundkenntnisse über Demenzerkrankungen und weitere Alterserkrankungen.
Sie sind wichtige Ansprechpersonen
Die vier Teilnehmerinnen des Lehrgangs sind schon seit längerem für die hauswirtschaftlichen Angebote der AWO-Sozialstation im Einsatz. Zu ihren Aufgaben im ambulanten Bereich gehören unter anderem das Reinigen der Wohnungen von Menschen, die dies selbst nicht mehr leisten können. Ebenfalls nehmen sie je nach Wunsch des betreuten Menschen seine Einkäufe wahr, reichen ihm Mahlzeiten oder bieten ihm Beschäftigungen an. „Bei Kundenanfragen betonen wir daher immer wieder gerne, dass wir nicht einfach nur Putzkräfte vermitteln“, betont Bianka Schäfer, Leiterin der AWO-Sozialstation.
„Wir sind sehr froh darüber, dass die AWO uns diese qualifizierende Weiterbildung während der Arbeitszeit ermöglicht hat“,Da sind sich die vier Absolventinnen einig
„Wenn wir in die Haushalte kommen, sind wir sind sehr oft eine wichtige Ansprechperson für die Menschen“, berichtet Mitarbeiterin und Lehrgangsabsolventin Bianca Hebestreit-Warlich. „Wir sehen auch, wenn es den Menschen nicht gut geht, sie vielleicht zu blass sind oder orientierungsloser werden“, ergänzt sie. „Manchmal setzen wir uns dann mit ihnen zusammen hin, animieren sie zum Trinken oder Schälen ihnen einen Apfel, den sie dann auch gerne essen“, ergänzt ihre Kollegin Yamina Boulachioukh.
Individuell und bedürfnisorientiert
Dieses ganz individuelle und bedürfnisorientierte Eingehen auf den Menschen habe einen weiteren großen Nutzen, erklärt Leiterin Bianka Schäfer: „Denn unsere Betreuungskräfte stehen in unmittelbarem Austausch mit den Pflegekräften und können so wichtige Rückmeldungen, Anmerkungen und Hinweise geben.“
Mit Blumen bedankte sich Monika Zimmermann stellvertretend für ihre drei Kolleginnen bei ihren Vorgesetzten Bianka Schäfer und Tanja Knoll von der Sozialstation sowie bei Anke Callegari, Leiterin des AWO-Bildungswerks, die den Lehrgang durchgeführt hatte.
Die Arbeiterwohlfahrt ist unter den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege aufgrund ihrer Geschichte und ihres gesellschaftspolitischen Selbstverständnisses ein Wohlfahrtsverband mit besonderer Prägung. In ihr haben sich Frauen, Männer und junge Menschen als Mitglieder und ehren- und hauptamtlich Tätige zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken. Die Arbeiterwohlfahrt ist im Oberbergischen und im Rheinisch-Bergischen Kreis auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Beratungs- und Betreuungsarbeit in vielen sozialen Bereichen sowie in der Seniorenarbeit tätig.
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Die AWO Jugendberatung mit Sitz in Bergisch Gladbach berät junge Menschen im Alter zwischen 15 und 27 Jahren, deren Integration in die Arbeitswelt gefährdet ist.
Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe bei der Arbeiterwohlfahrt
Die Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe der Arbeiterwohlfahrt (AWO) richtet sich an junge Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden und Unterstützung benötigen. Ziel ist es, diesen Jugendlichen Perspektiven zu eröffnen, ihre sozialen Kompetenzen zu fördern und ihnen den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern. Durch individuelle Beratung, Betreuung und verschiedene Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen hilft die AWO jungen Menschen dabei, ihre Potenziale zu entfalten und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.
Das Herz ist uns ein Symbol für Menschlichkeit. Es bedeutet gleichzeitig Wärme, Vertrauen und Geborgenheit. Nach einem ereignisreichen Leben finden die Bewohner in der Atmosphäre des Otto-Jeschkeit-Altenzentrums ein echtes „Zuhause“.
Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres täglichen Handelns. Um dies zu realisieren, ist ein breites Netzwerk an Wissen, klare Strukturen und die Bereitschaft, sich einem fortlaufenden Veränderungsprozess zu stellen, erforderlich. Durch fachliche Kompetenz, Empathie, Wertschätzung und einem respektvollen Umgang wird den Bewohnern/innen eine professionelle fach- und sachgerechte Pflege ermöglicht, die zur Lebensqualität, Zufriedenheit und zum Wohlbefinden beiträgt.
„Pflege mit Herz“ lautet unser Motto, dem wir uns als Gesundheits- und sozialpflegerisches Zentrum der AWO Rhein-Oberberg verpflichtet fühlen. „Selbstverständlich freundlich und fachlich kompetent“ – das ist unser Versprechen an Sie, lächelnd ihr Leben daheim zu erleichtern.
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) setzt sich für die Bereitstellung seniorengerechter Wohnungen ein, die älteren Menschen ein selbstbestimmtes und sicheres Leben ermöglichen. Diese Wohnungen sind barrierefrei gestaltet und bieten zahlreiche unterstützende Funktionen, wie rutschfeste Böden, breite Türen und Aufzüge. Darüber hinaus bietet die AWO soziale Dienstleistungen und Gemeinschaftsaktivitäten an, um die soziale Teilhabe und das Wohlbefinden der Bewohner zu fördern. Mit diesem Angebot trägt die AWO dazu bei, die Lebensqualität von Senioren zu verbessern und ihnen ein würdevolles Altern in einer unterstützenden Gemeinschaft zu ermöglichen.
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Seit April 2020 hat die AWO Rhein-Oberberg die Trägerschaft für das Wegweiser Programm für den Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis übernommen.
Wegweiser ist ein Präventionsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen gegen Islamismus, das Radikalisierungsprozesse bei Jugendlichen und jungen Heranwachsenden in ihren Anfängen verhindern soll.